Kodizes der Universität Konstanz

Charta der Vielfalt

Die Universität Konstanz hat sich verpflichtet die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in ihren Institutionen voranzubringen, ein Arbeits-, Lern- und Lebensumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen und Diskriminierung ist und allen chancengleiche und bildungsgerechte Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten garantiert.

Charta "Familie in der Hochschule"

Der besondere Ansatz der Charta liegt in der bedarfsgerechten Aus- und Umgestaltung der spezifischen Angebote für Studierende, Forschende, Lehrende und Beschäftigte mit Familienaufgaben und in der Verbindung von institutionellen und individuellen Angeboten, die sich im Modell zur Familienorientierung der Universität Konstanz widerspiegelt. „Familie” umfasst hier alle Gemeinschaften, in denen Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen.

Diversity-Kodex

Im Umgang mit Vielfalt verfolgt die Universität drei zentrale Ansätze: ihre Anerkennung, die Förderung gleichberechtigter Teilhabe aller Mitglieder und Angehörigen und die Stärkung von Antidiskriminierung.

Dual Career Policy

Die Universität Konstanz hat bereits 2007 erkannt, dass duale Karrierepaare im Wissenschaftsbetrieb von großer Bedeutung sind und unterstützt sie seither. In ihrer 2011 veröffentlichten Dual Career Policy bekennt sich die Universität Konstanz ausdrücklich zur Unterstützung von Dual Career Paaren.

Gender-Kodex

Der Gender-Kodex ist eine Selbstverpflichtung der Universität Konstanz zur Geschlechtergerechtigkeit. Damit hat die Universität anspruchsvolle Standards in zehn Handlungsfeldern festgeschrieben und so für alle Wissenschafts- und Verwaltungsbereiche eine verbindliche Handlungsgrundlage geschaffen.

Kodex zur Korruptionsprävention

Die Universität Konstanz wünscht sich einen verantwortungsvollen Umgang mit dem sensiblen Thema Korruption. Sie kommt der Bitte des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst nach und veröffentlicht den  Verhaltenskodex zur Korruptionsprävention des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Er richtet sich an alle Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter, Vorgesetzte und Behördenleitungen des Landes Baden-Württemberg. 

Kodex für gute Lehre

Die Universität Konstanz setzt sich zum Ziel, ihren Mitgliedern sehr gute Bedingungen in Studium, Lehre und Forschung zu bieten. In ihrem Kodex für gute Lehre bringt sie ihr Selbstverständnis in den Bereichen Studium und Lehre zum Ausdruck. Im Einklang mit dem Leitbild der Universität Konstanz werden Ziele und Leitlinien definiert, die übergreifend für alle Studiengänge gelten – unter Zugrundelegung der Vorgaben des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse und der Kriterien für die Akkreditierung von Studiengängen.

Kodex für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwischen Promotion und Professur

Im "Konstanzer Kodex für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwischen Promotion und Professur" legt die Universität Konstanz ihre Leitlinien und Standards fest. Darauf aufbauend werden Details in fachbereichsspezifischen Zielvereinbarungen sowie der Evaluationsordnung für die Juniorprofessur definiert.

Personalentwicklungskonzept

Personalentwicklung leistet einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung der Universität sowie zur Verwirklichung der Entwicklungsziele von Beschäftigten. Das Personalentwicklungskonzept richtet sich an alle Personen, die an der Universität Konstanz wissenschaftlich tätig sind oder im wissenschaftsunterstützenden Dienst arbeiten. Es definiert das Verständnis von Personalentwicklung, Zielgruppen und Akteuren und stellt Handlungsfelder und Maßnahmen dar.

Promotionskodex

Der Promotionskodex hat Empfehlungs- und Orientierungscharakter. Jenseits der Rahmenpromotionsordnung der Universität Konstanz formuliert er Leitlinien und Standards für die Ausgestaltung der Promotion und der Betreuung unserer Doktorandinnen und Doktoranden.

Transferstrategie

In seiner Sitzung vom 7. Februar 2024 hat der Senat der Universität die neue Transferstrategie verabschiedet. Ziel der Strategie ist, ein gemeinsames Transferverständnis zu etablieren, den Transfer von forschungsbasiertem Wissen, Innovationen und Technologien zwischen der Universität und der Gesellschaft zu stärken und zur Etablierung einer lebendigen Transferkultur an unserer Universität beizutragen.